Auch 2026 wird wieder der Internationale Frauentag im MGT gefeiert.
Am Sonntag, 08.03.2026 treffen wir uns von 13.30 – 16.30 Uhr zu
afghanischen, schottischen und deutschen Tänzen im Steinweg 17/19 in Gehrden.
Ein Imbiss wird gereicht.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.
Anschließend kann in Ronnenberg weiter gefeiert werden:
Feier zum Internationalen Frauentag
Ein Spielfilm: Frauen – stark, schön und einzigartig, mit Caroline Herfurth Eine Ausstellung: Gemeinsam gegen Sexismus Ort: Aula der Marie-Curie-Schule, Am Sportpark 1, Ronnenberg Empelde Zeit: Einlass 17.00 Uhr, Beginn 17.30 Uhr
Für Getränke und Popcorn ist gesorgt. Die Feier ist wie immer kostenfrei. Alle Frauen sind herzlich eingeladen.
das Café International mit Ulrike Tegtmeyer statt.
Es bietet allen netten Menschen die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Tee unverbindlich auf Deutsch zu unterhalten und Kontakt zu knüpfen.
Spielmöglichkeit für Kinder ist vorhanden.
Das Plakat kann hier als pdf heruntergeladen werden.
Wir laden herzlich ein zum Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Hemme
am Fr, 20.03.2026, 18.30 – 20.30 Uhr
Die Würfel sind gefallen: Mathematische Kuriositäten und Spielereien mit Spielwürfeln
Jeder will bei Würfelspielen gewinnen. Um die Chancen dafür zu erhöhen, braucht man die richtigen Würfel. In dem Vortrag wird verraten, wie man mit Efron-, Schwenk- und Oskarwürfeln fast immer gewinnt, und was man machen muss, um beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel zu Anfang immer hohe Zahlen und zum „Einparken“ immer niedrige Zahlen zu werfen. Es wird gezeigt, dass Sichermanwürfel andere Augenzahlen tragen als gewöhnliche Würfel und trotzdem die gleichen Ergebnisse liefern. Es wird berechnet, wie viele unterschiedliche Würfel, die doch eigentlich alle gleich aussehen, es tatsächlich gibt. Es werden dodekaedrische, ikosaedrische und kuglige Spielwürfel und noch andere Würfelspielereien vorgestellt.
Prof. Dr. Heinrich Hemme, ist Physiker, Hochschullehrer an der FH Aachen und Autor von Büchern und Kolumnen mit mathematischen Rätseln. Dieser Vortrag hat zwar mit Mathematik zu tun, geht aber nicht wesentlich über die vier Grundrechenarten hinaus.
Es gibt eine Pause, in der Sie einige Kuriositäten genauer anschauen und ausprobieren können.
Diese kleine Ausstellung zeigt mathematisches Spielzeug. Ein Krieger verschwindet auf geheimnisvolle Weise (siehe links die Ausgangssituation), ein Globus schwebt frei im Raum, ein gekreuzter Schwalbenschwanz lässt sich gewaltfrei lösen, eine Eulerscheibe tanzt auf einem Spiegel, ein Deichgraf steht zur Hälfte Kopf und noch anderes mehr. Lassen sie sich überraschen.
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.
Das Plakat kann hier als pdf-Datei herunter geladen werden.
Im Rahmen des Kulturaustausches der Regionskommunen hat die Stadt Gehrden die Möglichkeit erhalten von den Erfahrungen der Probebühne in der Wedemark zu profitieren und ein eigenes Theaterprojekt auf die Beine zu stellen.
Die Probebühne gibt die zwanglose Möglichkeit zum Schauspielern, Musizieren und Schreiben eines Theaterstücks mit Dirk Ihle (Theatertage Wedemark). Ziel des Werkstattgesprächs ist es, Gleichgesinnte zu finden.
So können Interessierte dabei sein: Für Donnerstag, 21. August 2025, von 9.00 bis 14.30 Uhr, lädt die Stadt zum Werkstattgespräch mit der Probebühne Wedemark in den Bürgersaal im Rathaus, Kirchstraße 1-3, ein. Nach einer Vorstellung der Wedemärker sollen in kleinen Gruppen grundlegende Aspekte einer Probebühne erläutert und erste Theaterproben durchgeführt werden. Wer mitmachen will, kann sich bis Donnerstag, 31. Juli, per E-Mail an kultur@gehrden.de oder Tel. 05108 – 6404-410 bei Frau von Ungern-Sternberg anmelden.
Eine literarisch-musikalische Reise am 10. Mai 2025 zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933
Am 10. Mai 1933 verbrannten und verboten die Nazis Bücher von Erich Kästner bis Heinrich Mann. Mit einem musikalisch-literarischen Programm erinnerte das Trio Sonant auf Einladung der Demokratieinitiative Gehrden an das barbarische Geschehen. 50 Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich am Samstagabend, den 10. Mai 2025, tief bewegt von der Aufführung im Jugendpavillon. „Das muss man erst einmal verdauen“, sagte eine Besucherin im Anschluss.
Das Trio Sonant: Susanne Reerink, Aurelia Martens und Guntram Sellinger (v. li)Aurelia Martens am CelloProfi an der Trompete: Guntram SellingerSusanne Reerink spricht alle Texte
Lodernde Flammen gegen freies Denken
An den Anfang stellte das Trio die Aufzählung so bekannter Namen wie Bertolt Brecht, Rose Ausländer, Nelly Sachs, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Franz Werfel, Theodor Lessing, Franz Kafka und Erich Maria Remarque. 94 deutschsprachige und 37 ausländische Autorinnen und Autoren wurden damals geächtet, ihre Bücher in vielen deutschen Städten öffentlich verbrannt – zu den eifrigsten Feuerteufeln gehörten nicht nur die üblichen Parteigänger der Nazis, sondern zahlreiche „gebildete“ Hochschulangehörige.
Texte von Verlust und Trauer
Wie gingen die betroffenen Schriftsteller damit um, welche Folgen hatte das Verbot für ihr Leben, wie verarbeiteten sie die Bedrohung? In den nachfolgenden Texten aus ihren Werken, die Susanne Reerink sehr feinfühlig und prägnant vortrug, ist alles zu spüren: Unsicherheit, Ungläubigkeit, Verlust, Abschied, Fremdheit, Heimweh und Trauer, aber auch Unbeschwertheit, Freude über das Leben und die unberührte Natur. „Einst mir so freundlich und mir so feindlich heute!“, lässt Bertolt Brecht ein Pferd in „Oh, Fallada, die du hangest“ über die Leute klagen, die ihm früher Futter brachten und jetzt das Fleisch von den Rippen reißen wollten. „Plötzlich waren sie wie ausgewechselt“. Da wird sie sichtbar, die Gefahr, wenn jemand blind einer Ideologie folgt und vor lauter Hass jede Menschlichkeit vergisst.
Verbrennt mich
„Verbrennt mich“, forderte hingegen der bayerische Schriftsteller, Sozialist und Pazifist Oskar Maria Graf in einem Brief an die Machthaber, als er seinen Namen nicht auf der Schwarzen Liste entdeckte. Er fand es ehrenrührig, nicht zu den Geächteten zu gehören, waren unter ihnen doch die größten Freigeister und bekanntesten Autoren seiner Zeit. Wie sich später herausstellte, stand er sehr wohl auf der Liste, allerdings wurde er aufgrund eines Missverständnisses zugleich von den Nazis zur Lektüre empfohlen.
Im Exil
Viele der unter den Nazis verfolgten Schriftsteller flohen ins Ausland oder nahmen sich das Leben. Wie einsam und verzweifelt sie waren, wird im Gedicht von Rose Ausländer deutlich. „Ein Tag im Exil, wo die Stunden sich bücken, um aus dem Keller ins Zimmer zu kommen“. „Wir haben keinen Freund auf dieser Welt. Nur Gott, den haben sie mir vertrieben“, heißt es bei Mascha Kaléko in „Überfahrt“. In die Schwermut mischte sich zum Glück auch Heiteres, so dass das Publikum im Jugendpavillon zwischendurch aufatmen konnte. „Ich freue mich, dass ich bin“ schreibt Mascha Kaléko in „Sozusagen grundlos vergnügt“. Bei Ringelnatz heißt es: „Ich bin so knallvergnügt erwacht. Ich klatsche meine Hüften. Das Wasser lockt. Die Seife lacht. Es dürstet mich nach Lüften.“ Oder auch: „Ich habe dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken, eine Kachel aus meinem Ofen schenken.“ Die Liebe gab den Verfolgten und Vertriebenen Halt.
Beeindruckende Aufführung in Wort und Klang
Mit Musik von ebenfalls verbotenen Komponisten umrahmten die drei Künstlerinnen und Künstler die Textpassagen. Aurelia Martens am Cello, Guntram Sellinger an der Trompete und Susanne Reerink mit Geige und Gesang spürten der jeweiligen Stimmung nach, melancholisch in den Präludien von Mieczyslaw Weinberg, beschwingt in Liebesfreud und Liebesleid von Fritz Kreisler und dramatisch im Vorspiel zu Richard Wagners Meistersingern. Sowohl im Solo- als auch im Zusammenspiel bewiesen die Drei überragende Qualität. Den umfangreichsten Part übernahm an diesem Abend Susanne Reerink, die alle Texte mit bemerkenswerter Klarheit sprach, Geige spielte und sang. Für ihr Lied der Seeräuber-Jenny aus Brechts Dreigroschenoper („Und das Schiff mit acht Segeln und mit fünfzig Kanonen wird beschießen die Stadt „) bekam sie einen Sonderapplaus. Wie sehr sind heute eigenständiges Denken und freie Meinung gefährdet, fragt man sich angesichts von erschreckend lauten Parolen und Hasstiraden gegen Fremde und Andersdenkende. „Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen“, warnte der italienische Schriftsteller und Auschwitz-Überlebende Primo Levi. Das Programm von Trio Sonant führte vor Augen, was damals passiert ist. Fotos: Aurelia Martens am Cello Susanne Reerink spricht alle Texte Profi an der Trompete -Guntram Sellinger Das Trio Sonant: Susanne Reerink, Aurelia Martens und Guntram Sellinger (v. li)
Wir freuen uns, dass es auch 2025 wieder Veranstaltungen rund um die Offene Pforte in Gehrden gibt
Gehrden soll grünen und blühen!
Am Montag, 19.05.2025 lädt die Gruppe AGENDA 2030 von 19.00 – ca. 20.30 Uhr in den Mehrgenerationen-Treff (MGT) ein, wenn es heißt:
Beete vor der Pforte – Beetpatenschaften in Gehrden.
Der Rat der Stadt Gehrden hat am 11.12.2024 einstimmig beschlossen, „Beetpatenschaften für öffentliche Flächen“ zum Frühjahr 2025 einzuführen.
Damit soll die Artenvielfalt, das Klein- und Stadtklima verbessert werden.
Mit Vortrag und Bildmaterial (Georg Grobmeyer u.a.) informiert die Gruppe AGENDA 2030 Interessierte über die Möglichkeiten zur Übernahme einer Beetpatenschaft. Nachdem Ende Februar 2025 das Konzept der Beetpatenschaften in Gehrden erstmals vorgestellt wurde, soll nun auch geschaut werden, was ist seit dem geschehen.
Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende.
Fotos:Eva Ehrenberg-John
Sa, 24.05.2025, 15 – 17 Uhr, Exkursion zu den Patenschaftsbeeten incl. Pflanzenbestimmung mit Gisela Wicke. Treffpunkt ist an der Katholischen Kirche in Gehrden, Stadtweg/Ecke Gartenstr.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Bei sehr schlechtem Wetter fällt die Exkursion aus.
Offene Pforte in Gehrden
Am 31.05. und 01.06.2025 öffnen Gehrdener*innen ihre privaten Gärten für Gartenfreund*innen und Interessierte. In einem Garten werden Skulpturen einer Bildhauerin zu sehen sein, ein einem weiteren Garten ist Gartenkeramik ausgestellt.
Ein Garten öffnet auch zum „Rendezvous im Garten“, das am 07. + 08. 06.2025
europaweit stattfindet.
Aus bürgerschaftlichem Engagement im Mehrgenerationen-Treff ist in einer Kooperation mit dem NABU Gehrden/Benthe und der Offenen Pforte Hannover auch in diesem Jahr ein Flyer herausgegeben worden, der die offenen Gärten in & um Gehrden zusammenfasst.
Alle Infos, die genauen Öffnungszeiten und die beteiligten Gärten finden Sie im Flyer, der hier herunter geladen werden kann und in gedruckter Form in Gehrden auch ausliegt.
Rückblick und Ausblick 2026
Wir hatten ein sonniges und trockenes Wochenende bei unserer Offenen Pforte 2025 in Gehrden. Zahlreiche Menschen kamen von nah und fern, mit dem Rad, dem Auto oder zu Fuß, um sich die liebevoll gepflegte Natur in ihrer vollen Pracht anzuschauen. Es wurden Fachgespräche geführt oder Persönliches ausgetauscht mit Freunden, die man lange nicht gesehen hatte. Man trank einen kalten Zitronentee oder eine Tasse Kaffee zum Gebäck.
Besonderes Lob fanden Besucher*innen für die Wahl eines gemeinsamen Termins aller Gärten in Gehrden. So haben einige tatsächlich alle Gärten besucht und konnten sich so von der Vielfalt der Möglichkeiten inspirieren lassen. Mancher trauerte vielleicht auch ein wenig dem eigenen Garten nach, während er/sie sich ein Plätzchen für eine kurze Rast im Garten suchte.
Für 2026 haben wir schon einmal das 1. Juniwochenende (6. + 07.06.2026) ins Auge gefasst. Wer in Gehrden im nächsten Jahr mit seinen/ihrem Garten mit dabei sein möchte kann sich gerne an:
– Solveig Kälble: solveigkaelble@gmx.de oder
– Elisabeth Steffens: info@mgt-gehrden.de wenden.
Ein Schrebergarten, ein Bauerngarten, ein begrünter Innenhof, es gibt noch so viele Varianten. Wir würden uns sehr über weitere offene Gärten in Gehrden freuen. Elisabeth Steffens
Neues Angebot im MGT: Beginnend mit dem 10. März trifft sich jeden 2. Montag im Monat von 17-19 Uhr die Kreativgruppe im MGT, um gemeinsam zu häkeln, stricken, nähen, filzen und basteln. Es geht u.a. darum, Gegenstände herzustellen für den Verkauf bei Veranstaltungen des MGT.
Ein neues Angebot im MGT seit Februar 2025: In der Regel am dritten Dienstag im Monat von 10.30 bis 12.00 Uhr wird Barbara Berndt ihre langjährige Erfahrung mit Kreistänzen ins MGT einbringen.
Im Kreistanz gibt es nicht nur die Verbindung untereinander; auch die besonders gestaltete Mitte sowie die musikalische Wahrnehmung verschiedener Ethnien, bewirken eine besondere Energie. Körper und Seele werden gleichermaßen angesprochen.
Durch die Wiederholung der einfachen Tänze ohne Perfektionsanspruch entsteht Raum zum Innehalten, zum Verweilen im Hier und Jetzt als Kraftquelle.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme (10€ pro Person).
In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Gehrden, Christiane Olbrich laden wir
am 08.03.2025 um 15.00 Uhr ins MGT in Gehrden.
Es wird ein Film aus dem Jahre 2021 über die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik gezeigt. Anschließend werden Frauen aus Gehrden vorgestellt, die zwischen den 1950’er und 1980’er Jahren aktiv in der Öffentlichkeit waren.
Es wird ein Imbiss gereicht.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden sind willkommen.
Am Wahl-Sonntag, 23.02.2025 setzen wir unsere Veranstaltungsreihe um 10.00 Uhr fort.
Das Jazzfrühstück im MGT
findet zum fünften Mal statt. Wir laden herzlich ein zu einem Mix aus entspannter Atmosphäre, guter Musik und einem Sonntagsfrühstück vom Büffet. So kommen sie gut in den Tag und ins Gespräch.
Änderung:
Blue Moon tritt auf mit
Maik Schwanke (nicht auf dem Foto-links) an der Gitarre und
Hartmut Brandt Saxophone.
Im Repertoire ist Jazz, Bossa Nova und Blues mit einer großen Anzahl von Stücken sowie einige Pop Songs.
Blue Moon spielt schon seit Jahren im Mai beim Ökomarkt der Grünen in Bissendorf, in diesem Jahr am Sonntag den 11.05.2025.
Im Juli sind sie bei Wein – Kunst – Handwerk – Musik in Dittert‘s Scheune und Garten in Bennigsen.
Sie spielen auf Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Firmenveranstaltungen, deshalb können sie sich schnell auf die Zuhörer*innen einstellen.
Sie musizieren auch mit dem Multiinstrumentalisten Nis Jesse aus Höxter . Hartmut Brandt ist viel solo unterwegs z.B. beim Regionsentdeckertag bei AHA oder beim Künstler Urs Twellmann in der Schweiz. Er spielt auch mit Wolf Struck Kontrabass und im Saxophon Duo, mit Selbigem.
Das Team vom Offenen Treff bereitet wieder ein schmackhaftes Frühstücksbüffet vor.
Einlass ist ab 09.30 Uhr, Beginn: 10.00 Uhr, Ende: ca. 12.30 Uhr
Der Eintritt beträgt 25 €, den Sie am Eingang begleichen.
Zur Erläuterung des Preises: Die Musiker haben bisher kostenfrei gespielt oder wurden durch Spenden finanziert, dies ist aber nicht immer möglich. Daher wird der Eintritt diesmal 25€ betragen.
Es ist eine Reservierung bis zum 21.02.2025 erforderlich.
Nutzen Sie bitte folgenden Link: Reservierung
Sie erhalten eine automatische Bestätigung.
Bei Fragen schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info(at)mgt-gehrden.de