Kategoriearchiv: LebensWert

6. Jazzfrühstück mit dem Moonlight Duo

Auch in diesem Jahr setzten wir unsere Reihe Jazzfrühstück fort.

Am Sonntag, 18.10.2026 um 10.00 Uhr laden wir Sie zum sechsten Mal ins MGT, um bei der Musik vom 

Moonlight Duo

ein Sonntagsfrühstück vom Büffet zu genießen. Freuen Sie sich auf einen Mix aus entspannter Atmosphäre, guter Musik vom Nachwuchs der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und einem exzellenten Frühstücksbüffet. So kommen Sie gut in den Tag und ins Gespräch mit ihren Tischnachbarn.

Das Moonlight-Duo sind:

Adriana Soares de Almeida – Gesang
Joel Marschner – Klavier
Beide Musiker*innen studieren an der Hochschule für Musik Theater und Medien in Hannover (HMTMH).
Foto: Vincenz Reinfeld

Moonlight Duo (Jazz & Bossa Nova)
Das Moonlight Duo verbindet auf einzigartige Weise die Magie des Jazz mit den leidenschaftlichen Rhythmen des Latin. Adriana bringt dabei ihre portugiesischen Wurzeln gekonnt ins Spiel und sorgt so für einen besonderen Akzent in der Musik. Die Musik vermittelt warme Sommergefühle und lädt zum Entspannen ein, aber auch zum Tanzen und vor allem zum Genießen.

Das Team vom Offenen Treff bereitet wieder ein vielseitiges und schmackhaftes Frühstücksbüffet vor.

Einlass ist ab 09.30 Uhr, Beginn: 10.00 Uhr, Ende: ca. 12.30 Uhr

Der Eintritt beträgt 25 €, den Sie am Eingang begleichen.

Es ist eine Reservierung  bis zum 13.10.2026 erforderlich.
Nutzen Sie bitte folgenden Link: Reservierung.
Sie erhalten eine automatische Bestätigung.

Bei Fragen schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info(at)mgt-gehrden.de
und sagen Sie auch ab, wenn Sie kurzfristig nicht dabei sein können. Danke!

Die Musiker*innen:
Adriana Marisa Soares de Almeida, Jazzgesang
„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor-Marie Hugo)
Adriana Marisa Soares de Almeida ist eine Sängerin mit portugiesischen Wurzeln, deren musikalischer Ausdruck von der Leidenschaft für den brasilianischen Bossa Nova und der emotionalen Vielfalt des Jazz geprägt ist. Ihre Begeisterung für den Gesang entfachte im Alter von zwölf Jahren. Während ihrer Schulzeit sammelte sie erste Erfahrungen in Chören und Ensembles. Ihre Muttersprache führte sie zur brasilianischen Musik, insbesondere zum Bossa Nova, dessen Melodien und Rhythmen sie bis heute faszinieren. Seit 2023 studiert sie Jazzgesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie von Marie Séférian und Cordula Sodt unterrichtet wird. Mit ihrer Musik strebt sie danach, Menschen zu berühren und ihnen eine tiefgehende emotionale Erfahrung zu vermitteln.
Quelle: https://livemusicnow-hannover.de/stipendium/stipendiaten/adriana-marisa-soares-de-almeida/

Joel Marschner, Klavier
Joel Marschner studiert seit 2021 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Studiengang Jazz und jazzverwandte Musik bei Prof. Tino Derado sowie zusätzlich seit 2024 klassisches Klavier im Rahmen des Studiengangs künstlerisch-pädagogische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Instrumentalpädagogik bei Knut Hanßen. Wichtige musikalische Impulse erhielt er außerdem von Prof. Julia Hülsmann an der Universität der Künste Berlin. Darüber hinaus ist er seit 2022 Mitglied beim Berliner JugendJazzOrchester unter der Leitung von Fabia Mantwill und Prof. Nicolai Thärichen. Weiterhin tritt er seit 2024 regelmäßig mit seinem eigenen Quartett (Contemporary Jazz) auf und präsentiert dabei seine selbst komponierten Werke. Joel konzertierte auf verschiedenen Festivals, darunter das Versailles Jazz Festival, das Göttinger Jazzfestival und die Jazzwoche Hannover.
Quelle: https://livemusicnow-hannover.de/stipendium/stipendiaten/joel-marschner/

Weitere Infos auf: https://joelmarschner.de/

Offene Pforte 2026 in Gehrden

Offene Pforte 2026 in Gehrden

Am 06. und 07.06.2026 öffnen Gehrdener*innen wieder ihre privaten Gärten für Gartenfreund*innen und Interessierte. In einem Garten werden Holzskulpturen eines Bildhauers zu sehen sein und ein Rieseninsekt. Neu dabei ist der Kleingartenverein Gehrden e.V., der nur am 06.06. von 11 – 18 Uhr einlädt.

Aus bürgerschaftlichem Engagement im Mehrgenerationen-Treff ist in einer Kooperation mit dem NABU Gehrden/Benthe und der Offenen Pforte Hannover auch in diesem Jahr ein Flyer herausgegeben worden, der die offenen Gärten in & um Gehrden zusammenfasst.

Alle Infos, die genauen Öffnungszeiten und die beteiligten Gärten finden Sie im Flyer, der hier herunter geladen werden kann und in gedruckter Form in Gehrden auch ausliegt.

Gemeinsamkeit erleben mit Erdbeerleckereien

Die Aktion Gemeinsamkeit erleben mit Erdbeerleckereien findet

am Sonntag, 31.05.2026 von 13 – 16 Uhr

im MGT und in der Fußgängerzone davor statt.
Für den Außenbereich wird ein Pavillon aufgestellt. An Biertischgarnituren wird Gemeinsamkeit erlebt bei Begegnung, Austausch und Genuss der heimischen Erdbeeren.
Im Angebot sind Erdbeerkuchen, Schoko-Erdbeeren, Erdbeer-Secco-alkoholfrei und Erdbeermilch, solange der Vorrat reicht.
Für Kinder gibt es ein Angebot mit Ausmalbildern passend zum Thema.

Freuen Sie sich auf unser Erdbeerangebot, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wir bedanken uns für die Förderung durch die DSEE (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt) anlässlich des Ehrentags zur Feier des Grundgesetzes. Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Die Idee ist deshalb: Am Geburtstag unserer Verfassung packen wir alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt, auch bei uns im MGT.

Während der Aktion ist die Ausstellung Objektblickwinkel mit Schüler*innenarbeiten aus dem Kunst LK des 12. Jahrgangs des MCG in unseren Räumen zu besichtigen. Mehr dazu…

Gleichzeitig ist diese Aktion Teil der Veranstaltung FahrKulTour von der Stadt Gehrden. Mehr dazu…

Das Plakat kann hier als pdf herunter geladen werden.

FahrKulTour am 31.05.2026

Ganz Gehrden ist mit dem Rad unterwegs zu 32 Stationen in der Kernstadt und den Ortsteilen an 11 Orten mit einem abwechslungsreichen Angebot für Jung und Alt, kulturell und kulinarisch.

Dies ist der Start des Stadtradelns, bei dem Gehrden gerne weiter vorne in der Platzierung der gefahrenen km im Regionsvergleich abschneiden möchte. Machen Sie mit, schon der Auftakt lohnt sich.

Sonntag, 31.05.2026:  Beginn auf dem Marktplatz um 10.00 Uhr.

Für Kinder wird auch Gerda, die Turmfledermaus, dabei sein. An entsprechend markierten Stationen können Gerda-Aufkleber gesammelt werden.

Der MGT ist von 13.00 – 16.00 Uhr dabei.
Vor unseren Räumen am Steinweg 17/19 heißt es:

  • Gemeinschaft erleben mit Erdbeerleckereien und
  • die Ausstellung Objektblickwinkel mit Arbeiten des Kunst LK vom MCG ist zur Besichtigung geöffnet
  • Kindermodenschau – Gerda-Aufkleber

Flyer – Außen und Flyer – Innen hier zum Herunterladen.

Internationaler Frauentag am 08.03.2026

Auch 2026 wird wieder der Internationale Frauentag im MGT gefeiert.

Am Sonntag, 08.03.2026 treffen wir uns von 13.30 – 16.30 Uhr zu
afghanischen, schottischen und deutschen Tänzen im Steinweg 17/19 in Gehrden.

Ein Imbiss wird gereicht.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.

Anschließend kann in Ronnenberg weiter gefeiert werden:

Feier zum Internationalen Frauentag

Ein Spielfilm: Frauen – stark, schön und einzigartig, mit Caroline Herfurth
Eine Ausstellung: Gemeinsam gegen Sexismus
Ort: Aula der Marie-Curie-Schule, Am Sportpark 1, Ronnenberg Empelde
Zeit: Einlass 17.00 Uhr, Beginn 17.30 Uhr

Für Getränke und Popcorn ist gesorgt. Die Feier ist wie immer kostenfrei. Alle Frauen sind herzlich eingeladen.

Anmeldung bis zum 02.03.2026: kirsten.boeddeker@ronnenberg.de, Tel. 0511-4600 1006

Café International

Am 08.05.2026 starten wir um 15.30 – 17.30 Uhr

das Café International mit Ulrike Tegtmeyer.

Es bietet allen netten Menschen die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Tee unverbindlich auf Deutsch zu unterhalten und Kontakt zu knüpfen.
Spielmöglichkeit für Kinder ist vorhanden.
Das Angebot ist neu seit 13.02.2026

Das Plakat kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Vortrag: Die Würfel sind gefallen

Wir laden herzlich ein zum Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Hemme

am Fr, 20.03.2026, 18.30 – 20.30 Uhr

Die Würfel sind gefallen: Mathematische Kuriositäten und Spielereien mit Spielwürfeln

Jeder will bei Würfelspielen gewinnen. Um die Chancen dafür zu erhöhen, braucht man die richtigen Würfel. In dem Vortrag wird verraten, wie man mit Efron-, Schwenk- und Oskarwürfeln fast immer gewinnt, und was man machen muss, um beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel zu Anfang immer hohe Zahlen und zum „Einparken“ immer niedrige Zahlen zu werfen. Es wird gezeigt, dass Sichermanwürfel andere Augenzahlen tragen als gewöhnliche Würfel und trotzdem die gleichen Ergebnisse liefern. Es wird berechnet, wie viele unterschiedliche Würfel, die doch eigentlich alle gleich aussehen, es tatsächlich gibt. Es werden dodekaedrische, ikosaedrische und kuglige Spielwürfel und noch andere Würfelspielereien vorgestellt.

Prof. Dr. Heinrich Hemme, ist Physiker, Hochschullehrer an der FH Aachen und Autor von Büchern und Kolumnen mit mathematischen Rätseln. Dieser Vortrag hat zwar mit Mathematik zu tun, geht aber nicht wesentlich über die vier Grundrechenarten hinaus.

 

 

 

 

Es gibt eine Pause, in der Sie einige Kuriositäten genauer anschauen und ausprobieren können.
Diese kleine Ausstellung zeigt mathematisches Spielzeug. Ein Krieger verschwindet auf geheimnisvolle Weise (siehe links die Ausgangssituation), ein Globus schwebt frei im Raum, ein gekreuzter Schwalbenschwanz lässt sich gewaltfrei lösen, eine Eulerscheibe tanzt auf einem Spiegel, ein Deichgraf steht zur Hälfte Kopf und noch anderes mehr. Lassen sie sich überraschen.

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.

Das Plakat kann hier als pdf-Datei herunter geladen werden.

Werkstattgespräch: Probebühne

Im Rahmen des Kulturaustausches der Regionskommunen hat die Stadt Gehrden die Möglichkeit erhalten von den Erfahrungen der Probebühne in der Wedemark zu profitieren und ein eigenes Theaterprojekt auf die Beine zu stellen.


Die Probebühne gibt die zwanglose Möglichkeit zum Schauspielern, Musizieren und Schreiben eines Theaterstücks mit Dirk Ihle (Theatertage Wedemark). Ziel des Werkstattgesprächs ist es, Gleichgesinnte zu finden.

So können Interessierte dabei sein: Für Donnerstag, 21. August 2025, von 9.00 bis 14.30 Uhr, lädt die Stadt zum Werkstattgespräch mit der Probebühne Wedemark in den Bürgersaal im Rathaus, Kirchstraße 1-3, ein. Nach einer Vorstellung der Wedemärker sollen in kleinen Gruppen grundlegende Aspekte einer Probebühne erläutert und erste Theaterproben durchgeführt werden. Wer mitmachen will, kann sich bis Donnerstag, 31. Juli, per E-Mail an kultur@gehrden.de oder Tel. 05108 – 6404-410 bei Frau von Ungern-Sternberg anmelden.

Nicht schweigen – erinnern!


Eine literarisch-musikalische Reise am 10. Mai 2025 zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933

Am 10. Mai 1933 verbrannten und verboten die Nazis Bücher von Erich Kästner bis Heinrich Mann. Mit einem musikalisch-literarischen Programm erinnerte das Trio Sonant auf Einladung der Demokratieinitiative Gehrden an das barbarische Geschehen. 50 Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich am Samstagabend, den 10. Mai 2025, tief bewegt von der Aufführung im Jugendpavillon. „Das muss man erst einmal verdauen“, sagte eine Besucherin im Anschluss.

Das Trio Sonant: Susanne Reerink, Aurelia Martens und Guntram Sellinger (v. li)

Lodernde Flammen gegen freies Denken

An den Anfang stellte das Trio die Aufzählung so bekannter Namen wie Bertolt Brecht, Rose Ausländer, Nelly Sachs, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Franz Werfel, Theodor Lessing, Franz Kafka und Erich Maria Remarque. 94 deutschsprachige und 37 ausländische Autorinnen und Autoren wurden damals geächtet, ihre Bücher in vielen deutschen Städten öffentlich verbrannt – zu den eifrigsten Feuerteufeln gehörten nicht nur die üblichen Parteigänger der Nazis, sondern zahlreiche „gebildete“ Hochschulangehörige.

Texte von Verlust und Trauer

Wie gingen die betroffenen Schriftsteller damit um, welche Folgen hatte das Verbot für ihr Leben, wie verarbeiteten sie die Bedrohung? In den nachfolgenden Texten aus ihren Werken, die Susanne Reerink sehr feinfühlig und prägnant vortrug, ist alles zu spüren: Unsicherheit, Ungläubigkeit, Verlust, Abschied, Fremdheit, Heimweh und Trauer, aber auch Unbeschwertheit, Freude über das Leben und die unberührte Natur. „Einst mir so freundlich und mir so feindlich heute!“, lässt Bertolt Brecht ein Pferd in „Oh, Fallada, die du hangest“ über die Leute klagen, die ihm früher Futter brachten und jetzt das Fleisch von den Rippen reißen wollten. „Plötzlich waren sie wie ausgewechselt“. Da wird sie sichtbar, die Gefahr, wenn jemand blind einer Ideologie folgt und vor lauter Hass jede Menschlichkeit vergisst.

Verbrennt mich

„Verbrennt mich“, forderte hingegen der bayerische Schriftsteller, Sozialist und Pazifist Oskar Maria Graf in einem Brief an die Machthaber, als er seinen Namen nicht auf der Schwarzen Liste entdeckte. Er fand es ehrenrührig, nicht zu den Geächteten zu gehören, waren unter ihnen doch die größten Freigeister und bekanntesten Autoren seiner Zeit. Wie sich später herausstellte, stand er sehr wohl auf der Liste, allerdings wurde er aufgrund eines Missverständnisses zugleich von den Nazis zur Lektüre empfohlen.

Im Exil

Viele der unter den Nazis verfolgten Schriftsteller flohen ins Ausland oder nahmen sich das Leben. Wie einsam und verzweifelt sie waren, wird im Gedicht von Rose Ausländer deutlich. „Ein Tag im Exil, wo die Stunden sich bücken, um aus dem Keller ins Zimmer zu kommen“. „Wir haben keinen Freund auf dieser Welt. Nur Gott, den haben sie mir vertrieben“, heißt es bei Mascha Kaléko in „Überfahrt“.
In die Schwermut mischte sich zum Glück auch Heiteres, so dass das Publikum im Jugendpavillon zwischendurch aufatmen konnte. „Ich freue mich, dass ich bin“ schreibt Mascha Kaléko in „Sozusagen grundlos vergnügt“. Bei Ringelnatz heißt es: „Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften. Das Wasser lockt. Die Seife lacht. Es dürstet mich nach Lüften.“ Oder auch: „Ich habe dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken, eine Kachel aus meinem Ofen
schenken.“ Die Liebe gab den Verfolgten und Vertriebenen Halt.

Beeindruckende Aufführung in Wort und Klang

Mit Musik von ebenfalls verbotenen Komponisten umrahmten die drei Künstlerinnen und Künstler die Textpassagen. Aurelia Martens am Cello, Guntram Sellinger an der Trompete und Susanne Reerink mit Geige und Gesang spürten der jeweiligen Stimmung nach, melancholisch in den Präludien von Mieczyslaw Weinberg, beschwingt in Liebesfreud und Liebesleid von Fritz Kreisler und dramatisch im Vorspiel zu Richard Wagners Meistersingern. Sowohl im Solo- als auch im Zusammenspiel bewiesen die Drei überragende Qualität. Den umfangreichsten Part übernahm an diesem Abend Susanne Reerink, die alle Texte mit bemerkenswerter Klarheit sprach, Geige spielte und sang. Für ihr Lied der Seeräuber-Jenny aus Brechts Dreigroschenoper („Und das Schiff mit acht Segeln und mit fünfzig Kanonen wird beschießen die Stadt „) bekam sie einen Sonderapplaus.
Wie sehr sind heute eigenständiges Denken und freie Meinung gefährdet, fragt man sich angesichts von erschreckend lauten Parolen und Hasstiraden gegen Fremde und Andersdenkende. „Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen“, warnte der italienische Schriftsteller und Auschwitz-Überlebende Primo Levi. Das Programm von Trio Sonant führte vor Augen, was damals passiert ist.
Fotos:
Aurelia Martens am Cello
Susanne Reerink spricht alle Texte
Profi an der Trompete -Guntram Sellinger
Das Trio Sonant: Susanne Reerink, Aurelia Martens und Guntram Sellinger (v. li)